Stra­ßen­mar­kie­run­gen

Je­der kennt die­se Si­tua­tio­nen – die Stra­ßen­mar­kie­run­gen lei­ten die Rad­fah­ren­den ir­gend­wo hin oder ge­ben eine Re­ge­lung vor, die nicht nach­voll­zieh­bar ist. Man stutzt und fragt sich, wie man re­agie­ren soll?

Ein Bei­trag von Olaf

Wenn man als All­tags­rad­ler von A nach B fährt, sucht man sich die Stre­cke aus, die am leich­tes­ten, schnells­ten und am un­ge­fähr­lichs­ten ist. Und schon peest man los!

In Ib­ben­bü­ren aber lei­der nicht, denn Rad­we­ge sind in der Stadt nicht ein­fach und si­cher! Oft wird man auf­ge­for­dert auf We­gen zu fah­ren, die gar nicht auf der Stre­cke lie­gen oder ein­fach nicht mit dem Rad be­fah­ren wer­den dür­fen.

So auch der Teck­len­bur­ger Damm: Im Herbst wur­den in Ib­ben­bü­ren Stra­ßen­mar­kie­run­gen auf­ge­frischt und er­neu­ert. An ei­nem kon­kre­ten Bei­spiel stellt sich nun die Fra­ge, wel­che Hin­ter­grün­de dazu füh­ren, dass ir­re­füh­ren­de Mar­kie­run­gen ohne ver­kehrs­recht­li­che Ver­pflich­tung Rad­fah­ren­de auf Fuß­we­ge füh­ren?

Am Teck­len­bur­ger Damm Ecke Os­ningstra­ße führt die Stra­ßen­mar­kie­rung den Rad­ver­kehr auf den Fuß­weg. Der Fuß­weg ist nicht für Rad­fah­ren­de frei­ge­ge­ben und auch wirk­lich viel zu schmal um bei­des kon­flikt­frei zu­zu­las­sen. Den­noch wur­den die ir­re­füh­ren­den Mar­kie­run­gen er­neu­ert.

Noch ein Bei­spiel: Am Püs­sel­bü­re­ner Damm/ Ber­li­ner Stra­ße wird mit dem blau­en Schild „ge­trenn­ter Rad- und Geh­weg“ (VZ 241) der Fuß­weg ge­kenn­zeich­net, ob­wohl auf der Stra­ße ein Rad­fahr­strei­fen mar­kiert ist. Wo soll man denn nun fah­ren?

Und noch ein Bei­spiel: An der We­ber­stra­ße hört ein Rad­weg ein­fach so auf – aber der Rad­weg ver­läuft auf der Stra­ße als Rad­fahr­strei­fen und nicht auf dem Fuß­weg!

Al­les Bei­spiel, die ei­nen Rad­fah­ren­den wun­dern las­sen: Wo soll ich und wo darf ich fah­ren?

Schnell noch mit­ma­chen — Dei­ne Mei­nung ist wich­tig!

Wir ha­ben im No­vem­ber die Stadt­ver­wal­tung, Ab­tei­lung für Recht und Ord­nung mal an­ge­schrie­ben und nach den Hin­ter­grün­den ge­fragt.

Eine Ant­wort wird im­mer noch er­war­tet!

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