Pe­ti­ti­on für mehr Si­cher­heit

Un­ser An­lie­gen aus An­trag 26: Ver­kehrs­si­cher­heit L504 / L501 von No­vem­ber 2025 hat lei­der nicht das be­wirkt, was es soll­te: Straßen.NRW hat die Ver­kehrs­si­tua­ti­on für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer er­heb­lich ver­schlech­tert an­statt, wie von uns ge­for­dert, zu ver­bes­sern.

Straßen.NRW hat die be­stehen­de Vor­fahrt für Rad­fah­rer ent­lang der L501 (Rhei­ner Stra­ße) auf­ge­ho­ben und die Res­te der be­stehen­den Mar­kie­rung weg­ge­fräst.

Das mag gel­ten­den Vor­schrif­ten ent­spre­chen, aber es wird der ge­fähr­li­chen Ver­kehrs­si­tua­ti­on an die­ser Kreu­zung nicht ge­recht. Vor­schrif­ten sind kein Selbst­zweck, son­dern für Men­schen da und soll­ten ih­rer Si­cher­heit die­nen. Wenn das durch for­ma­les Um­set­zen ei­ner Vor­schrift onicht ge­lin­gen kann, müs­sen wei­te­re Maß­nah­men er­grif­fen oder an­de­re Lö­sun­gen ge­sucht wer­den. Das wur­de hier ver­säumt!

War­um hat Straßen.NRW die Vor­fahrt ge­än­dert?

Der bis­he­ri­ge mar­kier­te Rad­weg (Furt) ent­lang der L501 (Rhei­ner Stra­ße) war im Ein­mün­dungs­be­reich der L504 (Hops­te­ner Stra­ße) mehr als 5 Me­ter von der Fahr­bahn der L501 ent­fernt und galt da­mit nicht als Teil der vor­fahrts­be­rech­tig­ten L501.

Zu der 5‑­Me­ter-Re­gel gibt es eine “All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung (VwV-StVO)”:

“Im Fall von Rad­ver­kehrs­an­la­gen im Zuge von Vor­fahrt­stra­ßen (Zei­chen 306) und an Kreu­zun­gen oder Ein­mün­dun­gen mit vor­fahrt­ge­ben­dem Zei­chen 301 sind Rad­we­ge­fur­ten stets zu mar­kie­ren. Sie dür­fen nicht mar­kiert wer­den an Kreu­zun­gen und Ein­mün­dun­gen mit Vor­fahrt­re­ge­lung „Rechts vor Links“, an er­heb­lich (mehr als ca. 5 m) ab­ge­setz­ten Rad­we­gen im Zuge von Vor­fahrt­stra­ßen (Zei­chen 306) oder an Kreu­zun­gen oder Ein­mün­dun­gen mit vor­fahrt­ge­ben­dem Zei­chen 301 …”

Quel­le: www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de

Die Di­cken­ber­ger ha­ben sich am 4. Mai 2026 sie Si­tua­ti­on vor Ort an­ge­schaut. Die­ser Orts­ter­min sprach sich schnell her­um, und so füll­te sich der Geh­weg. Auch Ver­tre­ter der Stadt Ib­ben­bü­ren wa­ren Vor­ort:

Wir be­las­sen es nicht da­bei, denn vie­le an­de­re Di­cken­ber­ger sind sehr ent­täuscht von Straßen.NRW und der Stadt Ib­ben­bü­ren. Da­her ha­ben wir bei Change.Org eine Pe­ti­ti­on ge­star­tet und sam­meln flei­ßig Un­ter­stüt­zer.

Mach auch du mit dei­ner Un­ter­schrift mit!

Hier der Link zu un­se­rer Pe­ti­ti­on:

Dan­ke für dei­ne Un­ter­stüt­zung!

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