Os­na­brü­cker Stra­ße

In die­sem Bei­trag wol­len wir die Si­tua­ti­on für Rad­fah­ren­de auf der Os­na­brü­cker Stra­ße (L832) zwi­schen Ost­stra­ße und Rhei­ner Stra­ße (L501) be­trach­ten.

Os­na­brü­cker Str.: Schluss mit Rad­weg

Die Os­na­brü­cker Stra­ße (kurz OSS) ist eine in­ner­städ­ti­sche Stra­ße, die max. Ge­schwin­dig­keit be­trägt 50 km/h. Der Hö­hen­un­ter­schied zwi­schen dem tiefs­ten und dem höchs­ten Punkt be­trägt 68 Me­ter bei eine Län­ge von 1.360 Me­ter. Der pro­zen­tua­le An­stieg be­trägt also nur 5% und da­mit ist die OSS für Rad­fah­ren­de eine idea­le Ver­bin­dung zwi­schen dem In­nen­stadt­be­reich und den Stadt­tei­len Bock­ra­den so­wie Schaf­berg, viel fla­cher als an­de­re Stra­ßen in nörd­li­cher Rich­tung. Lei­der eine Ver­bin­dung ohne Rad­weg in die­se Rich­tung.

Die fol­gen­de Kar­te zeigt alle Wege oder Stra­ßen, die aus der Kern­stadt von Ib­ben­bü­ren her­aus oder hin­ein füh­ren. Rich­tung Nor­den bzw. nörd­lich der Ei­sen­bahn sieht es mehr rot als gelb aus:

Rad­we­ge, raus aus Ib­ben­bü­ren

Die OSS wäre eine idea­le Ver­bin­dung zwi­chen der Ib­ben­bü­re­ner Kern­stadt und den nörd­li­chen Orts­tei­len oder Or­ten wie Mett­in­gen, Schli­ckel­de, Re­cke. Lei­der schafft es die Stadt Ib­ben­bü­ren es nicht, an die­ser Land­stra­ße ei­nen ech­ten Rad­weg in nörd­li­che Rich­tung zu pla­nen ge­schwei­ge denn zu bau­en.

Die OSS hat drei Fahr­strei­fen (Spu­ren) für den KFZ-Ver­kehr und nur eine Spur für den Rad­ver­kehr:

  • Auf­wärts, nach Nor­den
    • KFZ: Zwei Spu­ren
    • Rad: Kein Rad­weg, Rad­fah­ren­de sol­len den Geh­weg mit­nut­zen
  • Ab­wärts, nach Sü­den
    • KFZ: Eine Spur
    • Rad: Ein schma­ler Rad­weg mit schlech­tem Ende

Der Rad­weg in süd­li­che Rich­tung (ab­wärts) wird für die Ge­schwin­dig­keit zu schmal. Rad­fah­ren­de er­rei­chen hier leicht 30 km/h oder mehr. Aber auch der KFZ-Ver­kehr ist sel­ten mit 50 km/h un­ter­wegs und hält den vor­ge­schrie­be­nen Ab­stand (1,5 m) zu Rad­fah­ren­den sel­ten ein.

Rad­fah­ren­de ab­wärts wer­den vor der Ein­mün­dung “An der Reichs­bahn” zu­nächst im fla­chen Win­kel über eine Kan­te auf ei­nen ge­pflas­ter­ten Geh- & Rad­weg ge­lei­tet um dann über eine sehr hol­pe­ri­ge Zick-Zack-Ver­bin­dung die Ein­mün­dung zu que­ren. Dasa fol­gen­de Bild deu­tet den Zick-Zack-Weg an:

Zick-Zack, hol­pe­rig und ge­fähr­lich für Rad­fah­ren­de

Wie man im dem Foto er­ken­nen kann, ver­sper­ren Au­tos oft den vor­fahrts­be­rech­tig­ten Rad­weg. Au­tos auf der Ab­bie­ge­spur be­ach­ten die be­vor­rech­tig­ten Fahr­rä­der nicht.

Der Bei­trag wird fort­ge­setzt…

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